Winfried Messmann

Zur Person


Ich bin 1957 geboren und Vater von zwei inzwischen erwachsenen Kindern. In Duisburg aufgewachsen, absolvierte ich dort auch den größten Teil meiner Ausbildung. Ich lebte von Ende der 80iger Jahre bis 2010 in Bad Honnef / Aegidienberg und lebe nun in Lauerz am Lauerzersee in der Schweiz.


Ausbildung und Fachkompetenz

Qualität

Nach der Ausbildung zum Werkstoffprüfer folgte ein Studium der Eisenhüttentechnik mit dem Abschluss zum Dipl.-Ing. Von Ende der 80iger Jahre bis Ende der 90iger Jahre arbeitete ich als Qualitätsleiter in einem Automobilzulieferbetrieb der sämtliche Automobilfirmen als Direktkunden hatte. Es war die Zeit als die Q101 das Qualitätsgeschehen beeinflusste und die VDA Schrift 6 genauso entstand wie die QS 9000 der drei großen amerikanischen Autombilkonzerne. Es folgte dann auch die ISO 9000 Reihe, die mit der QS 9000 die Grundlagen der heutigen ISO TS 16949 bildet. In dieser Zeit auditierte fast jede Automobilfirma ihre Lieferanten selber. Nur wenige erkannten sich untereinander an, erst später endete dieser Audittourismus SPC, die Statistik in den Produktionshallen entwickelte sich so wie die Qualitätsvorausplanungen mit FMEA’s , simultanes Engineering oder auch die 8 D Technik und der Qualitätskreis. Um mit all diesen interessanten Neuerungen zurecht zu kommen suchte ich den fachlichen Rat anderer Qualitätsleiter in unserer Region und gründete den DGQ Regionalkreis Bonn, den ich einige Jahre als Obmann leitete. Noch heute existiert dieser Kreis als Kooperation mit anderen Verbänden und wird von anderen vorbildlich geführt. Später konnte ich in einem internationalen Stahlkonzern meine Ausbildung zum EFQM – Assessor machen und war Mitglied in einer Taskforce – Gruppe die auf der Suche nach vorbildlichen Lösungen für Probleme war, welche von anderen Werken des Unternehmens dann gerne übernommen wurden. Aus diesem Grund nannten wir auch die Lösungen die „golden Nuggets“. Insgesamt baute ich in 4 verschiedenen Unternehmen und dazugehörigen Werken Managementsysteme auf und führte sie zur Zertifizierung.


Produktion

Zum Jahrtausendwechsel arbeitete ich drei Jahre als technischer Leiter in einem KMU mit Großserienfertigung und Dreischichtbetrieb, verantwortlich für die Produktion, Qualität, Logistik sowie die Instandhaltung. In einem solchen Unternehmen mit kleinsten Entscheidungswegen lässt sich zwar sehr flexibel mit Kundenwünsche umgehen aber kostenintensive Projekte insbesondere der vorbeugenden Instandhaltung müssen wohlüberlegt werden. Besonders ist auch das Debitorenmanagement von entscheidender Bedeutung. Kaum woanders spürt man aber die große Bedeutung gut motivierter und ausgebildeter Mitarbeiter so ausgeprägt wie in einem KMU.


Umwelt

Mehr als acht Jahre folgte eine Aufgabe in der Stahlindustrie die mit Leiter Managementsystem überschrieben war. Hierzu gehörte auch die Verantwortung über die ISO 14000 und als Umweltbeauftragter die Themen Immissionsschutz, Gewässerschutz und auch das Thema Abfall. So gehörten Anträge für genehmigungsbedürftige Anlagen nach dem Immissionsschutzgesetz genauso dazu wie Anträge für Wasserentnahmen und –einleitung in öffentliche Gewässer. Umweltaudits, Ökobilanz und Energie waren entsprechende Themen. Kontakte zu Stadt, Kreis oder der Bezirksregierung waren wichtig und besonders das Vertrauen der Bevölkerung in der Umweltkompetenz des Unternehmens. Aber auch die Haftpflichtversicherung war ein wichtiger Partner und hatte großes Interesse Umweltrisiken möglichst klein zu halten und durch Begehungen sich ein eigenes Bild zu machen. Die Verantwortlichkeiten waren für alle Führungskräfte in einem gepflegten Rechtskataster ersichtlich.


Arbeits- und Gesundheitsschutz

Zeitgleich mit der Aufgabe des Umweltbeauftragten und Leiter Managementsysteme erhielt ich eine Ausbildung zur Sicherheitsfachkraft und übernahm den Bereich Arbeitssicherheit in diesem Stahlunternehmen. Basis bildete die OHSAS 18000 und aber auch das H&S System von Dupont. Der Aufbau von Gefährdungs- und Belastungsanalysen, diverse Kataster (Licht, Lärm oder PSA) und auch Schulungen als Präventionmaßnahmen von eigenen Mitarbeitern sowie allen die auf dem Gelände eine Arbeitsaufgabe zu erledigen hatten, waren mein tägliches Geschäft. Hinzu kamen die Analysen von Unfällen und die Suche und Ermittlung von Grundursachen im Team. Darüber hinaus konnte ich, durch die Betreuung eines Personaldienstleister Erfahrungen im Aufbau und Pflege eines SGU – Systems nach den SCC – Regeln machen.
www.wimeco.eu / www.wimeco.com